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Friaul-Julisch Venetien

Eberhard Fohrer


Friaul-Julisch Venetien

fohrer_eberhardDie kleine grüne Region im Nordosten Italiens erstreckt sich von den Alpen bis zur nördlichen Adria. Wer hier Ferien macht, kann am Vormittag bergwandern und sich am Nachmittag an prächtigen langen Sandstränden vergnügen. Tags drauf locken ausgedehnte Weinlandschaften, römische Ausgrabungen oder mittelalterliche Altstädte. Und ein ganz besonderes Highlight ist Triest, über viele Jahrhunderte der bedeutendste Hafen des habsburgischen Österreich und wegen seiner besonderen geographischen Lage Schmelztiegel der Kulturen. Fazit: Eine Region mit kompliziertem Name und komplizierter Geschichte für ganz unkomplizierte Ferien.
Eberhard Fohrer: Jahrgang 1952, geboren in Marburg. Der Müller-Autor der ersten Stunde studierte Germanistik und Geschichte, wandte sich aber gleich nach dem Staatsexamen dem Reisejournalismus zu. In den ersten Jahren nach der Verlagsgründung war er nicht nur Autor, sondern auch Lektor und Layouter. Mittlerweile arbeitet er seit über zwanzig Jahren als hauptberuflicher Reisebuchautor.


Pressestimmen
»Friaul und Julisch-Venetien heißt die Region zwischen den Karnischen Alpen im Norden und der Adria von Lignano bis Duino im Süden. Selbst begeistert von diesem Landstrich, der ›noch fast unentdeckt ist‹, empfiehlt Eberhard Fohrer Erkundungsfahrten und kulturell interessante Orte wie das antik geprägte Aquileia. Für Wanderer hat er neun GPS-vernetzte Touren ausgearbeitet, etwa bergauf zu Almhütten im Gebiet der Gebirgsgemeinde Sauris. Feinschmecker erfahren von ihm, welche Winzer östlich von Udine einen guten Pinot Bianco keltern und wo es in San Daniele den berühmten Schinken zu kosten gibt. Gleich, welches Ziel, stets ist es ausführlich beschrieben und auf einer Karte markiert.«
(Die Zeit)

»Eberhard Fohrer erklärt in dem Buch auf 256 Seiten alles, was man über die Region wissen sollte.«
(Salzburger Woche)

»Das informative Handbuch zur nordöstlichsten Region Italiens. Umfassend: alle Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur. Detailliert: zahlreiche Tipps zu Hotel, Bed & Breakfast, Agriturismo und Camping. Schlemmerreise: die besten Restaurants, Osterie, Enoteche und Weingüter. Baden: die schönste Plätze an Seen und Meer.«
(Literatur-Report)

»Auf 256 Seiten schildert Fohrer den grünen Zipfel im Nordosten Italiens in all seinen Facetten.«
(Mittelbayerische Zeitung)




Zur Homepage: http://www.michael-mueller-verlag.de/
»Für Individualreisende allerbeste Wahl, denn die Handbücher von Michael Müller sind umfassend, informativ und unterhaltsam.«





Der Michael Müller Verlag –
die individuelle Alternative für Reise(neu)gierige
Der Michael Müller VerlagIn den 70er Jahren brach in der alten Bundesrepublik eine ganze Generation auf, Europa zu entdecken. Egal, ob per Anhalter, mit Bus und Zug oder sogar mit dem eigenen Auto – bei der mediterranen Entdeckungsreise blieben die staubtrockenen Kulturführer der Eltern ungelesen zu Hause. Der Wunsch nach kritischen, aktuellen und hintergründigen Reiseführern blieb allerdings zunächst noch unerfüllt.
Als im Frühjahr 1979 der junge Reisejournalist Michael Müller, der sich bereits seine ersten Sporen in Südamerika und Griechenland verdient hatte, seinen Verlag in seiner fränkischen Heimatstadt Ebermannstadt aus der Taufe hob, hatte er genau diese Leserschaft im Sinn. Eine Kugelkopf-
Schreibmaschine und ein Kopf voller Ideen waren das Startkapital des Ein-Mann-Unternehmens.

Die ersten Reisebücher zu Portugal und zur Toscana brachen mit allen Konventionen der Branche: mit der Schreibmaschine produziert, gespickt mit Informationen, Hintergrundstories und Tipps, dazu selbst gemalte Karten und lustige Zeichnungen zur Unterhaltung. Bald fanden die selbst verlegten Reiseführer von Michael Müller reißenden Absatz; ein Etappenziel war erreicht: Endlich konnte eine junge Generation Land und Leute kennen lernen – und zwar unbeeinflusst vom anachronistischen Bildungsideal ihrer Eltern. Die jungen Reisenden wollten mit wenig Geld so lange wie möglich den alten Kontinent zwischen Nordkap und Gibraltar entdecken. Als Eberhard Fohrer, der bereits an den ersten beiden Verlagstiteln »Portugal« und »Toscana« mitgearbeitet hatte, 1982 sein Kompendium »Interrail« vorlegte, lernten Tausende von Lesern mit der Bahn halb Europa kennen. Es bildete sich eine wahre Fangemeinde, die den Autor mit zustimmenden Leserbriefen überschüttete. Binnen kürzester Zeit wurde der Titel zur geschätzten »Bibel« der deutschsprachigen Interrailer.

Als Ferienreisen innerhalb Deutschlands als spießig und antiquiert galten, kamen Michael Müller und der junge Journalist Hans-Peter Siebenhaar auf die Idee, den roten Chianti mit dunklem Kellerbier zu vertauschen und auf Heimatsuche abseits gängiger Kaffeefahrtenklischees zu gehen. So entstand mit dem Buch »Fränkische Schweiz« 1982 der erste praktische Reiseführer zu einer deutschen Ferienregion, der sich auch kritisch mit vermeintlichen Heimatidyllen auseinandersetzte und nicht nur die Schönheit der Landschaft pries. Diese neue Art des kritischen Reisejournalismus, gepaart mit der Präsentation unzähliger praktischer Informationen, die stets vor Ort von den Autoren erprobt und gesammelt wurden, machten den erstaunlichen Erfolg dieses Buches aus. Der später mehrfach neu aufgelegte Titel war gleichzeitig Start der Deutschland-Reihe im Michael Müller Verlag.

Die 80er Jahre sorgten für eine technische Revolution im Verlagswesen. 1983 wurde eine Triumph-Adler-Kugelkopfmaschine angeschafft, mit der das Speichern von einzelnen Seiten möglich war. Schon vier Jahre später dann die nächste Innovation: die ersten Bücher (»Griechenland« und »Griechische Inseln«) wurden mit dem Personal Computer und einem Laserdrucker hergestellt. Das Büchermachen selbst war plötzlich viel einfacher geworden und nahm vor allem nicht mehr so viel Zeit in Anspruch. Im Ergebnis bedeutetet das: mehr Zeit für die Recherche und die Aktualisierung der Titel.

interrail.jpgSo entwickelte der Erlanger Verleger, dessen Bücher noch heute zu den ersten alternativen Reiseführern überhaupt zählen, sein bewährtes Konzept weiter: aus praktischen Begleitern für Rucksacktouristen wurden verlässliche Invidualguides für alle Altersgruppen. Bald wurde der Erfolg auch außerhalb des deutschen Sprachraums registriert, und einige Verlagstitel erschienen in schwedischer, englischer und spanischer Übersetzung.

Bereits Mitte der 80er Jahre avancierte das Individualisten-Ziel »Griechenland« zu einem Schwerpunkt des Verlags. Das Autorenteam, bestehend aus Eberhard Fohrer, Hans-Peter Siebenhaar und Peter Kanzler, reiste viele tausend Kilometer kreuz und quer durch ganz Hellas. 1985 entstand der »Kreta-Führer« (Eberhard Fohrer), 1986 folgten die Titel »Peloponnes« (Hans-Peter Siebenhaar) sowie »Nord- und Mittelgriechenland« (Peter Kanzler) und schließlich 1987 die beiden Sammelbände »Griechenland« und »Griechische Inseln«. Sämtliche der genannten Handbücher zählen längst zu den Verlags-Klassikern und haben eine zweistellige Auflagenzahl erreicht, was sich in der Qualität der Langzeit-Guides, die stetig aktualisiert werden, niederschlägt. So ist es nicht verwunderlich, dass beispielsweise der Titel »Kreta«, der mittlerweile in der 14. Auflage vorliegt, zum ersten Mal um eine herausnehmbare Karte erweitert und durch die Handbücher »Kreta – der Osten« sowie »Kreta – der Westen« ergänzt wurde, über 150.000 Mal über den Ladentisch ging.

editorialReisen, Recherchieren und Schreiben waren seit jeher die drei Säulen unserer Verlagsphilosophie – »gemanagt« wurde das Unternehmen fast nebenbei. Als Firmensitz diente die Erlanger Privatwohnung von Michael Müller. Das Wohnzimmer war Besprechungszimmer, Schreibbüro, Redaktion und Produktionsstätte in einem. Das zehnjährige Verlagsjubiläum brachte schließlich die Professionalisierung. 1989 bezog der Verlag moderne Büroräume am Rande der Erlanger Altstadt. Der Vertrieb wurde vom GeoCenter auf eigene Handelsvertreter umgestellt. Judit Ladik, heute Ehefrau des Verlegers, stieß zum Verlagsteam und erstellte am Apple die ersten digitalen Karten und Stadtpläne. Mit der »Kreta Infokarte« wurde nur ein paar Jahre später (1994) ein völlig neues Produkt entwickelt. Denn die dreiteiligen Karten mit Texten auf Vorder- und Rückseiten, mit Routentipps und praktischen Adressen sind eine ideale Kombination aus Individualreisebuch und verlässlicher Karte. Diese Idee wurde zu Beginn des neuen Jahrtausends perfektioniert und mündete in eine neue Michael Müller-Serie: die MM-Touring-Reihe. Touren und Wanderkarten mit GPS-Koordinaten stehen im Mittelpunkt dieser Titel, wobei Mountainbikeausflüge und Autorouten zu Sehenswürdigkeiten gleichermaßen berücksichtigt wurden – eine ideale Kombination aus punktgenauer Karte und Kompaktreiseführer.

Bestimmten über viele Jahre handgezeichnete Illustrationen und Schwarz-Weiß-Bilder die Optik der Bücher, wurde 1991 mit »Fränkische Schweiz« erstmals ein durchgehend farbiger Reiseführer publiziert. Das Konzept bewährte sich. Heute werden viele Bücher farbig bebildert und nahezu alle Neuerscheinungen in einem farbenfrohen Outfit präsentiert. Doch nicht nur die Entwicklung vom alternativen Reisehandbuch zum Individualreiseführer wurde in der 90er Jahren vollzogen; es kam auch zu einer schrittweisen Ausweitung des Verlagsprogramms. Neben den Schwerpunkten »Griechenland« und »Italien« wird heute der gesamte Mittelmeerraum, aber auch West- und Nordeuropa abgedeckt. Und auch der Sprung auf andere Kontinente ist mit »Ecuador«, »Tunesien«, »Dominikanische Republik« und »Sinai & Rotes Meer« längst vollzogen.

Zu den Innovationen des Verlag gehört zudem eine neue Städteführer-Reihe – MM-City –, die mit den Titeln »Paris«, »London« und »Lissabon« startete und zwischenzeitlich durch die Guides »Amsterdam«, »Berlin«, »Istanbul«, »Prag«, »Rom«, »Venedig« und »Wien« erfolgreich ausgebaut wurde. 2004 feiert der Michael Müller Verlag nun sein silbernes, 25-jähriges Jubiläum: Trotz Expansion und Professionalisierung handelt es sich noch immer um ein kleines Unternehmen. Freundschaftliches Miteinander, konsequentes Qualitätsdenken und kontinuierliche Aktualität bestimmen nach wie vor die Firmenphilosophie. Und trotz aller Zugeständnisse an die Bedürfnisse des Marktes, der Michael Müller Verlag bleibt wie seine Bücher – individuell und unabhängig. Nicht zuletzt deswegen bescheinigte uns die renommierte Touristikzeitschrift »Reise & Preise« die »beste Reihe für Individualreisende in Europa.«