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Freiheitsdenkmal. Bildhauer K. Zäle, Architekt E. Stälbergs, 1931 - 1935
Das Freiheitsdenkmal ist Heiligtum des Volkes, es mahnt und ruft. Ein Triumph der Kunst. Der Stolz von Riga und ganz Lettland. Geplant und errichtet wurde das Denkmal zur einer Zeit, wo Lettland nach dem viele Jahrhunderte währenden fremdländischen Joch zum erstenmal seine staatliche Unabhängigkeit errungen hatte.
Daher sollte dieses Denkmal die schwere Vergangenheit des Volkes, dessen physischen und geistigen Kräfte, seinen Wissensdrang und seine Hoffung, die Liebe zum Vaterland und über alles hinaus die Freiheit zu versinnbildlichen.
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Fernsehturm Riga
Er ist zugleich der dritthöchste, freistehende Turm in Europa. In einer Höhe von 97 Metern befindet sich die höchste Aussichtsplattform von Riga, von der man fast die gesamte Stadt sehen kann. Bei gutem Wetter sieht man auch den Rigaische Meerbusen und die umliegenden Städte.
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 Jugendstilfassade in der Neustadt
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Die Stelle, wo sich Riga befindet, ist im Schrifttum zum ersten Mal 1198 erwähnt, und zwar in der Chronik Heinrichs von Lettland. Bereits im 11.-12. Jahrhundert bestanden hier von Liven und den alten Letten bevölkerte Siedlungen, auf deren Grundlage sich im 13. Jahrhundert eine mittelalterliche Stadt zu entwickeln begann. Die vom Meer aus leicht erreichbare Stelle, wo der Rige-Fluss in die Daugava mündete und somit einen bequemen, natürlichen Hafen bildete, verleitete deutsche Kaufleute, die neue Märkte im Osten suchten, sich hier anzusiedeln. Verlockend schien Riga auch für Kreuzritter aus Westeuropa, die auszogen, um immer neue Länder zu erobern. Im Laufe der Zeit wuchs Riga zu einer bedeutenden Hafenstadt heran, entwickelte sich zu einem Handels- und Handwerkszentrum, das als Festung auch von großer militärischen Bedeutung war. Seit dem bestehen der Stadt wechselte mehrfach ihre politische Oberherrschaft. War Riga im 13. - 16. Jahrhundert die bedeutendste Stadt in Livland, so gehörte es Ende des 16. Jahrhunderts und im 17. Jahrhundert zu Polen, später zu Schweden, und im 18. Jahrhundert wurde es dem russischem Imperium einverleibt. Gegenwärtig ist Riga ebenso wie in der Zeit von 1918 bis 1940 die Hauptstadt der Rebublik Lettland.
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1941 eroberten deutsche Truppen nach dem Angriff auf die Sowjetunion das Gebiet um Riga. Besetzt war Riga von den Deutschen von 1941 - 1944. 1990 erklärte das lettische Parlament, ermutigt durch Perestroika und Glasnost die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Unabhängig wurden die baltischen Staaten erst 1991 durch Gorbatschow. Das Gesicht der Stadt wurde durch Polen, Schweden und Russen beeinflusst. Deutsche Gründerväter aber prägten das Hanseatische an dieser Stadt.
Aktuell ist Riga eine Mischung aus der Gemütlichkeit Prags - des etwas "edlen" von Paris und der typisch östlichen Geschäftigkeit Moskaus. Im Sommer ist Riga überaus belebt - weil es gibt ja noch Jahreszeiten - denn wenn die Kälte des Winter schwindet, erwacht das Leben in Riga. Es wird gefeiert, getanzt und geflirtet. Die Altstadt lebt auf - man sieht fast nur schöne Menschen - die den Wusch nach Selbstdarstellung nachkommen, was zum Lebensgefühl der Letten gehört. Das Nachtleben Rigas ist ebenso spannend wie in Berlin, Hamburg oder anderer europäischer Metropolen. Jede Party in Riga ist ultimativ - äusserst gewöhnungsbedürftig: es gibt kaum Grenzen. 2003 war Riga ausser Rand und Band, der Grand Prix d` Eurovision stellte Riga Kopf, nachdem die lettisch - russische Interpretin, Marie N., im Jahr zuvor den Schlagerwettbewerb gewonnen hatte.
1997 wurde das historische Zentrum von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Nach der Unabhängigkeit 1991 gehören Botschaften, Büros, Ministerien, Hotels und Restaurants zum Stadtbild Rigas. Die Stadt lebt und hat dabei ihren ganz besonderen eigenen Flair nicht verloren, was an ihrer aussergewöhnlichen Geschichte liegen mag. Die Freiheitsstatue Brivibas - Boulevard ist wahrzeichen der nun gewonnenen lettischen Freiheit, 1987 fanden hier die ersten lettischen Demonstrationen gegen das Moskauer Regime statt. Und dennoch fehlt Riga die Distanz zu der Zeit, als Moskau noch das Leben bestimmte. Es war noch nie unkompliziert, das Leben zwischen Russen und Letten. Erst war Lettisch verboten jetzt soll Russisch an der Grundschule verboten werden. Alles braucht siene Zeit. Aber Riga ist in der Zeit gewachsen, für westliche Touristen immer noch voller Überraschung. Es ist nicht der Westen und auch nicht der Osten. Eher eine Mischung aus beidem. Es gibt viel zu entdecken.
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Das Schwarzhäupterhaus (lettisch: Melngalvju nams) auf dem Rathausplatz der lettischen Hauptstadt Riga (lettisch: Rīga) wurde Riga als das "Neue Haus der Großen Gilde" erstmals urkundlich erwähnt. Es diente sowohl den Kaufleuten als auch der vorwiegend deutschen Bürgerschaft Rigas für Zusammenkünfte.
Bild Quelle: wikipedia
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Sehenswürdigkeiten in Riga Sankt Petri Kirche und die anliegenden Bauten. Im Antlitz der Altstadt sind die Züge fast aller historische Achritekturstille zuerkennnen. So sieht man z. B. in den Fassaden der alten Kirchen Merkmale des romanischen Stils und der Gotik. Die im 18. Jh. errichteten Wohnhäsuer tragen wiederum die Merkmale des Klassizismus. MIt den großen Neubauten in der zweiten des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen auch der Ekletizismus und Jugendstil in die Altstadt.
Giebel an der nordwestlichen Seite der St. Johanniskirche. Der Bau der Kirche wurde im 13. Jahrhundert begonnen und in Schriftquellen das erste Mal 1297 erwähnt. Das Kirchengebäude wurde mehrfach umgebaut. Der um die Wende des 15. - 16. Jahrhundert erbaute abgetreppte Giebel, der die nordwestliche Fassade krönt, ist der prächtigste in Riga.
Im 17.-18. Jh., als der Handel weiter aufblühte, begann in Riga der Bau großer steinerner Speicher. Meist hatten diese ein gegen die Straße perpendikkuläres Satteldach und einen der Straße zugekehrten Gibel mit einer Vorrichtung zum von Lasten. Einige Speicher Rigas stehen auch mmit der Längsseite zur Straße.
Rigarer Dom - das hervorragendste Bauwerk des 13.-14.Jh. im Baltikum. Sein Grundgestein wurde 1211 gelegt. Der Dom wurde mehrere Jahrhunderte bis Anfang des 20. Jh. gebaut und umgebaut. So wurde zum Beispiel im 15. Jahrhundert die Kirche bedeutend erweitert, ihr Turm erhielt 1776 sein gegenwärtiges Aussehen. Der Dom wurde mehrfach restauriert: Ende des 19. Jh., in den 60 Jahren des 20 Jh. und 1982-1984. Die weltberühmte Domorgel ist von der deutschen Firma Walker & Co. gebaut worden. Jetzt ist der Dom die Kathedrale des Erzbischofs der evangelisch-lutherischen Kirche Lettlands. Die Kirche ist auch als Museum zubesichtigen, und hier finden Orgelmusikkonzerte statt.
B.Rudis Quelle Bilder : Wikipedia
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