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Günther Haug, 1941 in Ernsgaden (Bayern) geboren, hatte schon in früher Jugend Kontakt mit einheimischen Künstlern, die erste zeichnerische Gehversuche wohlwollend unterstützten. Während seiner 1955 beginnenden Ausbildung als Keramikmodelleur boten sich ihm in der Porzellanmalerei hervorragende Möglichkeiten, mit Formen und Farben zu experimentieren. Die dort entwickelte Ornamentik findet sich wieder in den in diesen Jahren entstandenen Aquarellen, die in erster Linie in die Sphäre der Pflanzen verweist. |
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SURREALISTISCHER_TRAUM_70_x_90_cm |
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Die ästhetisierende Umsetzung organischer Strukturen nimmt auch gegenwärtig noch einen gewissen Raum in seiner, nun Acryl-Malerei, ein, doch seine schöpferische Entwicklung führte darüber hinaus unter anderem zur Beschäftigung mit urbaner Architektur. In den letzten Jahren kam vor allem die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie den Umbrüchen in Deutschland und Europa, aber auch mit sozialen und ökonomischen Konflikten hinzu, die zunehmend in den Vordergrund traten. Verbunden werden diese Bereiche aktuell bei seiner künstlerischen Umsetzung der immer drängender werdenden Umweltproblematik. Dabei werden die Beziehungen und Verirrungen von Menschen ver- und bearbeitet, ohne daß diese motivisch in den Vordergrund treten. |
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 DAS_REVIER_80_x_60_cm |
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 BEGEGNUNG_AUF_DER_GINZA_90_x_70_cm |
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Seine künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Themen verdankt er weniger der heutigen Flut sekundärer und damit vorinterpretierter Informationen als vielmehr den für ihn unabdingbaren persönlichen Eindrücken und Begegnungen. Die Umsetzung auf die Leinwand erfolgt in einem schöpferischen Akt von derartiger Intensität, daß erst nachdem mit dem Spachtel die letzten Visionen und Details auf die Leinwand gebannt worden sind, sich für Günther Haug entscheidet, ob die Umsetzung vollständig gelungen ist. Mit diesem Entwicklungsprozeß hat Günther Haug die Kunstrichtung des META-REALISMUS, die künstlerisch-analytische Neuschaffung der Nach-Realität, begründet. |
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 WIEN_UND_SEINE_ARCHITEKTUR_100_x_80_cm |
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Abschließend läßt sich festhalten, daß in dem Maße, in dem die Arbeiten auch Heterogenes, Zwiespältiges konzidieren, sie sich als Sinnangebote verstehen, als ‘Zumutung‘ an den Betrachter, der sich die philosophische Tugend des Staunens bewahrt hat. Oder um einen Ausdruck Ecos auszuborgen: das Bild “ist da und produziert seine eigenen Sinnverbindungen“. Für den Maler gilt mutatis mutandis das gleiche wie für den Schriftsteller: Auch er müßte eigentlich das Zeitliche segnen, damit er die Eigenbewegung seines Werkes nicht stört - aber gerade die mögliche Zwiesprache des Betrachters mit dem Künstler, seiner Weltsicht und seinen Werken - und den dabei zutage tretenden Spannungen und Erkenntnissen - ermöglicht neue, tiefe Zugänge zu den Bildern von Günther Haug. |
GENESIS_80_x_100_cm META-REALISMUS | _______________________________________________________
Ein Teil seiner wichtigsten Ausstellungen
Tallinn Estland |
Galerie Deco |
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Luxemburg Luxemburg |
Theatre Municipal |
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Linz Österreich |
Landeskulturzentrum |
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Salzburg Österreich |
Galerie CA |
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Tallinn Estland |
Pirita Hotel |
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Morsum Sylt |
Hofgalerie |
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München |
BMW |
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Düsseldorf |
IBM |
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Herzogenrath |
Ericson |
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Berlin |
Hotel Steigenberger |
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Krefeld |
Wirtschaftsförderung |
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Bad Pyrmont |
Hotel Steigenberger |
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Bad Griesbach |
Hotel Columbia |
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Neersen |
Temp. Schlossgalerie |
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Krefeld |
Kulturbüro |
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München |
Galerie Steininger |
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Krefeld |
Galerie Meta Weber |
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Augsburg |
Galerie Ecke |
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Köln |
Galerie Kunstschalter |
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Augsburg |
Galerie an der Komödie |
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Krefeld |
Culturplan |
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Radevormwald |
Galerie Nr. 1 |
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Wuppertal |
Galerie Backstube |
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Krefeld |
Galerie Heidefeld |
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Düsseldorf |
Kunsthandel Schneider |
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Viersen |
Galerie 27 |
 DES_KNIGS_GENERAL_90_x_70_cm |
Günther Haug - Am Eickerhof 32D - 47800 Krefeld - Tel. 02151-505561 - Fax 02151-591940 -
E-Mail: haug-guenther-kunst@t-online.de
Wir bedanken uns für die freundliche Zusammenarbeit und wünschen dem Künstler Günther Haug weiterhin viele neue interessante Anregungen.
Holger Schumacher |