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Home : kunst_kultur : stschneider : Stefanie Schneider

Stefanie Schneider

Eine gekonnte Mischung zwischen Fotografie und Malerei, Amerikanisch und Surreal.

Smoke Jumper I - stefanie schneider
Smoke Jumper I



stefanie schneider künstlerin 

Stefanie Schneider

 

1968geboren in Cuxhaven
1996MFA, Folkwang Schule, Essen
1994-95Erasmus Stipendium, Akademie Julien, Paris (F)

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Los Angeles und Berlin.

Einzelausstellungen

2007 
Kunstverein Recklinghausen, Recklinghausen
„Scalo Guye”, Los Angeles (USA)
2006
„Stay“, nd-projects, Zürich (CH)
„Artists for Tichy – Tichy for Artists“, c.art-Galerie, Bregenz (A)
„Wasteland“, Städtische Galerie Waldkraiburg, Waldkraiburg
„Stranger Than Paradise”, Galerie Robert Drees, Hannover
„Wasteland“, ZEPHYR - Raum für Fotografie, Mannheim

2005
„Plattform elf”, nd-projects, Zürich (CH)
„Last Picture Show”, Galerie Caprice Horn, Berlin
Alysia Duckler Gallery, Portland, OR (USA)

Den Zufall perfektionieren

Stefanie Schneider ringt mit der für Schnappschüsse gebräuchlichen Polaroid-Technik ihren Bildern faszinierende malerische Effekte ab, erzielt Verfremdungen und Unschärfen, spielt mit dem Authentischen des Amateurhaften. Dabei verwendet die Absolventin der Essener Folkwang Schule ausschließlich Material, das bereits das Verfallsdatum überschritten hat. Die dadurch bedingten nicht zu kalkulierenden chemischen Prozesse erzeugen eine aufregende Ästhetik des Unvollkommenen. Farbverschiebungen, Flecken und Überstrahlungen legen sich wie eine zweite Realität über die sorgsam arrangierten Motive. Der Zufall wird bei Stefanie Schneider ganz bewusst zum künstlerischen Komplizen. "Der Zufall in meiner Arbeit, das ist genau wie der Zufall in meinem Leben. Alles in meinem Leben ist bisher zufällig passiert, und meistens war es gut. Ich lasse den Zufall geschehen, und genau so lasse ich den Zufall in meiner Fotografie geschehen. Ich arbeite damit und versuche, den Zufall zu perfektionieren", sagt sie. 
Quelle: WDR



 

Stefanie Schneider

  »Palm Tree Restaurant I«
C-Print auf Aluminium,
67 x 59 cm
   
»Henry Watching Athena Dance (Stay)«

»Henry Watching Athena Dance (Stay)«
2006, C-Print hinter Acrylglas, 128 x 125 cm


stefanie schneider - fotografie








 

2004 
Colectivo Fotográfico UFCA, Algecira, (S)
„29 Palms, CA”,Brotfabrik, Berlin
Galerie Michael Sturm, Stuttgart
„Suburbia“, Galerie KuttnerSiebert, Berlin
Gallery Zelda Cheatle, London (GB)
„Endstation Sehnsucht“, Galerie Greulich, Frankfurt
„OilFields”, Susanne Vielmetter Los Angeles Projects, Los Angeles (USA)
„DreamGirl”, Marvelli Gallery, NY (USA)
„29 Palms, CA“, Galerie Kaempf, Basel (CH)

2003 
Galerie Michael Sturm, Stuttgart
Galerie KuttnerSiebert, Berlin
„California Dreaming“, TZR Galerie für Bildende Künste, Bochum

2002 
„1 Site 2 Places II“, KUNST + PROJEKTE Sindelfingen e.V.
„Realities and Histoires d´amour“, Kunstverein Ulm Galerie Michael Zink, München

2001
„Night On Earth“, Städtische Ausstellungshalle, Münster
„Rough Cuts”, Susanne Vielmetter LA Projects, Los Angeles (USA)„Entweder? Oder!“, Kunstallianz, Treptowers, Berlin „Loosely Landscapes”, Cerro College, Ridgcrest, CA (USA)

2000 
Kunststiftung Poll, Berlin
„Instant Dreams”, Susanne Vielmetter LA Projects, Los Angeles (USA)„Inside from Outside USA“, TZR Galerie für Bildende Künste, Bochum„Neue Fotografie“, Galerie Schedler, Zürich (CH)

1999 
„Sehnsucht und Utopie - Film und Fotografie im Dialog“, Museum Wiesbaden
„Gasoline“, Galerie Michael Zink, Regensburg
„Jetzt in Berlin“, Büro für Photographie, Stilwerk Berlin

1998
„California Blue Screen”, Büro für Photographie, Stuttgart

stefanie schneider - »Alaska«
»Alaska«            2002, C-Print auf Aluminium, 6-teilig, je 48 x 46 cm

 1998
Deutsches Generalkonsulat, Los Angeles, Los Angeles (USA)
Californian Consolidation, Galerie Anita Beckers, Frankfurt

Gruppenausstellungen
2007  „Polar Bear Party“, Galerie Kunstbüro, Wien
„SYNCI“, Artwalk Amsterdam, Amsterdam (NL)
2006  „Sidewinder“, Artwalk Amsterdam, Niederlande
„Artists for Tichy – Tichy for Artists“, Moravská Galerie (Haus der Kunst), Brno, Tschechische Republik, Salon Lessing, Zürich, Schweiz, Museum für Moderne Kunst, Passau
 „Out of the Camera: Analoge Fotografie im digitalen Zeitalter“, Kunstverein Bielefeld
„Land in Translation“, Riverside Museum, Riverside, CA (USA)
2005  „Zaunwelten“, Museum für Kommunikation, Berlin
  Museum für Photographie, Braunschweig
  „A Warlike People: Victims or Perpetrators?” Monorchid Gallery, Phoenix, AZ (USA)
2004  „Schöne Aussichten, Galerie KuttnerSiebert, Berlin

 


stefanie schneider - instantdreams
Quelle: instantdreams.net



Wir bedanken uns für die kollegiale Zusammenarbeit bei Stefanie Schneider: www.instantdreams.net und der  Galerie-Robert-Drees, 30167 Hannover.



 stefanie schneider
STEFANIE
SCHNEIDER, Untitled, 2005
102 x 100 cm 





















 
STEFANIE
SCHNEIDER, Untitled, 2005
102 x 100 cm 

Bücher:
 

Stranger Than Paradise 
Kurzbeschreibung
Fleckig, überbelichtet und fehlfarben - die suggestiven Fotografien von Stefanie Schneider brechen mit den Konventionen des Handwerks. Die von ihr verwendeten, abgelaufenen Polaroid-Filme verzerren surreal, was man aus Road-Movies kennt: Motel-Signs aus den Fünfzigern, Palmen vor zyanblauem Himmel, bonbonfarbene Straßenkreuzer, eine einsame Tankstelle mitten im Nichts. Die Absolventin der Essener Folkwang-Schule bevölkert diese Settings mit zerbrechlich-jungen, seltsam entrückt wirkenden Platzhalterfiguren; ihre bunten Inszenierungen von Normalität scheinen unterschwellig bedroht oder bedrohlich. Nicht umsonst integrierte Regisseur Marc Forster Fotografien von Stefanie Schneider in seinen neuen Thriller "Stay" mit Ewan McGregor und Naomi Watts. "Stranger than Paradise", Schneiders jüngste Hollywood-Reminiszenz, erscheint rechtzeitig zu diesem Filmstart.
Ausstellung der Fotos aus "Stay": Galerie Caprice Horn, Berlin, Februar 2006 (capricehorn.com)

Synopsis
Looks at the photographic work of Stephanie Schneider who uses expired Polaroid film to distort the things we are familiar with road movies.

     

Wastelands

Stefanie Schneider

Mit Beiträgen von Mark

Gisbourne, Megan Mullally,

James Scarborough, Renée

Chabria und Zoë Bicât






Pressemitteilung

 

Stefanie Schneider - Wastelands

 

Eröffnung der Einzelausstellung im Kunstverein Recklinghausen

Vernissage: Samstag, 18.08.2007, 18:00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 19.08. – 30.09.2007

Einführung: Dr. Torsten Scheid,

Kulturwissenschaftler und Dozent für Fotografiean der Universität Hildesheim

 

Finissage und Künstlergespräch:

30.09.2007, 16.00 Uhr

stefanie schneider

 

Stefanie Schneider

Stefanie Schneiders fotografisches Werk zeichnet sich durch eine große Affinität zum amerikanischen Film aus. Fotoserien mit den Titeln „OK Corral“, „Vegas“ oder „Westworld“ leiten sich von diesem Medium ebenso her wie der Titel ihres Kataloges „Stranger than Paradise“, der sich Jim Jarmuschs gleichnamigen Film von 1984 verdankt. Indem Schneider sich auf diese filmischen Werke bezieht, verschafft sie sich und uns einen Zugang zur amerikanischen Kultur. Dabei bedient sich die in Berlin und Los Angeles lebende Künstlerin keiner schal gewordenen Klischeebilder aus dem Hollywood der fünfziger Jahre, sondern ist vielmehr an der Dekonstruktion des sentimental verklärten American Dreams interessiert. Ihre erzählerischen Bildgeschichten, die meistens in der südkalifornischen Wüste und ihrer Peripherie angesiedelt sind und dabei Menschen verloren und ziellos in dieser einsamen Landschaft wirken lassen, haben eine unglaublich faszinierende Kraft. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Verwendung abgelaufenen Polaroid-Filmmaterials. Der Betrachter glaubt vor sonnengebleichten Fotografien zu stehen, die eine gebrochene, aber dennoch mitreißende Strahlkraft besitzen. Schlieren und Überblendungen ziehen sich über die Oberfläche der Arbeiten. Man könnte annehmen, dass es sich um digitale Überarbeitungen handelt. Tatsächlich sind diese Veränderungen jedoch dem überalterten Filmmaterial geschuldet. Über die abgelichteten Personen erhält man keinerlei Informationen zu ihrer sozialen Herkunft. Mitunter bringt sich die Künstlerin selbst ins Bild oder engagiert gecastete US-Schauspielerinnen für ihre Fotostories.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Arno Apel

Kunstverein Recklinghausen e.V.

Kunst im Kutscherhaus

Willy-Brandt-Park 5 (an der Engelsburg)

45657 Recklinghausen

Tel: 02361 – 15436

Email: info@kunstverein-recklinghausen.de

www.kunstverein-recklinghausen.de