12.08.2008 - 17:08 Uhr
Wirtschaftlichkeit - Erdgas ist preiswerter als Autogas. An vielen Aral-Tankstellen gibt es Erdgas Wer eine preisgünstige Antriebsalternative sucht, der vergleicht auch Erdgas- und Autogasfahrzeuge miteinander. Beim Blick auf die Preistafeln an der Tankstelle stellt man fest: Autogas oder Flüssiggas kostet derzeit durchschnittlich 70 Cent je Liter an der Zapfsäule und liegt damit deutlich unter dem Preis für ein Kilogramm Erdgas. Ist Autogas also günstiger? Nein, denn auf den Energiegehalt kommt es an. Denn Erdgas (H-Gas) hat mit 13,6 Kilowattstunden einen deutlich höheren Energiegehalt als Autogas mit 6,9 Kilowattstunden. Rechnet man den Energiegehalt von Erdgas, das an den Zapfsäulen in Kilogramm abgegeben wird, auf einen Preis je Liter um, wie er bei Flüssiggas üblich ist, so kommt man zu folgendem Ergebnis: Bezogen auf den Energiegehalt zahlt man für einen Liter Erdgas 0,48 Euro, also über 20 Cent weniger als für einen Liter Autogas. Sowohl für Erdgas als auch für Autogas sind reduzierte Mineralölsteuersätze bis zum Jahr 2018 festgeschrieben. Erdgas als Kraftstoff wird zusätzlich von den Energieversorgern gefördert, die oft die Neuanschaffung eines Erdgasfahrzeuges oder die Nachrüstung mit attraktiven Zuschüssen unterstützen. Für Gewerbetreibende, die ein Erdgasfahrzeug kaufen, sind darüber hinaus die zinsgünstigen Kredite der KfW Bank interessant. Bei Autogas gibt es in der Regel keine zusätzlichen Förderungen.
WAZ: Noch kein Anlass zur Heiterkeit. Kommentar von Hans-Josef Justen Essen (ots) - Seit vier Tagen Olympia. Seit vier Tagen das größte Sportfest der Welt. Seit vier Tagen Wettkämpfe, strahlende Sieger, triumphierende Gold-Gewinner. Doch von den deutschen Athleten, die mit großen Hoffnungen auf die Reise ins Land des Lächelns geschickt worden sind, hat noch keiner ganz oben gestanden. Das zu verkraften, zu tolerieren und auch mit Verständnis zu unterfüttern, fiele den Fans erheblich leichter, wenn vorher nicht die vollmundigen Versprechungen gewesen wären. Diese hochfliegenden Absichtserklärungen, die von Funktionären in noch weit stärkerem Maße formuliert worden sind als von den Athleten: Sie befeuerten eine olympische Vorfreude, die von Tag zu Tag stärker zu verglühen scheint. Deutsche Dominanz zu verlangen, wäre arrogant. Einen prominenten Rang im Medaillenspiegel einzufordern, wäre anmaßend. Doch ausgelassene olympische Heiterkeit zu erwarten, wenn dem einen Frusterlebnis das nächste folgt, wäre wirklichkeitsfremd. Denn der Spaß ist ursächlich an den Erfolg gekoppelt, weshalb die Silber- und die Bronzemedaille der Wasserspringer (bei aller Hochachtung vor deren herausragenden Leistungen) nun wirklich keine tosende Freude auslöst. Zu groß sind die Enttäuschungen. Vor allem im olympischen Schwimmbecken, wo Mit-Favoriten wie Sarah Poewe und Helge Meeuw, Annika Lurz und Antje Buschschulte bereits in Vor- und Zwischenläufen untergingen, während die internationale Konkurrenz reihenweise Weltrekorde rausklotzt. Dahinter nur Doping zu vermuten, nichts anderes als Doping, läuft auf billige Ausreden hinaus. Denn was ein Teil der DSV-Armada in Peking abliefert, gelingt den anderen vermutlich auch mit dem Verzehr von Salzstangen oder Fastfood. Deshalb zeichnet sich, nur vier Tage nach dem Auftakt von Peking, im deutschen Sport bereits die Forderung nach Strukturreformen ab, obwohl für Dienstag, für Mittwoch das erste Gold avisiert worden ist. Denn Vorfreude allein ist zu wenig für olympische Feststimmung.
DFL Deutsche Fußball Liga GmbH: 52 2008 Bundesliga weist Forderungen der Polizeigewerkschaft zurück Frankfurt (ots) - Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball weist die Forderungen der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nach Zahlungen für den Einsatz von Polizisten in den Stadien der Bundesliga kompromisslos zurück. "Für diese populistische Forderung gibt es überhaupt keine rechtliche Grundlage. Das sollte man gerade bei der Polizeigewerkschaft wissen", so Dr. Rauball. Vielmehr habe die Polizei einen eigenen verfassungsrechtlichen Schutzauftrag, den sie zu erfüllen habe. Darüber hinaus gehe die Gefahr nicht von den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga aus, sondern von einer in vereinzelten Fällen randalierenden Minderheit unter den Zuschauern. "Clubs und DFL kommen ihrer Kooperationsverpflichtung vollumfänglich nach und wirken aktiv an der Gewaltprävention und Verhinderung von Ausschreitungen mit. Das geschieht unter anderem durch strenge Einlasskontrollen, die Trennung gegnerischer Fans in unterschiedliche Blocks, die Kontrolle durch private Sicherheitsdienste, die Erteilung von Stadionverboten an Störer sowie durch engste Zusammenarbeit mit der Zentralen Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD)", sagt Dr. Rauball. Die Vereine des deutschen Profifußballs nehmen im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen, bei denen die Polizei ihrem Schutzauftrag nachkommt, keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch, sondern bringen dem Staat mehr als eine halbe Milliarde Euro Steuern und Abgaben ein. Darüber hinaus bietet der Profifußball mehr als 34.000 Menschen in Deutschland Arbeit. Dr. Rauball: "Populistische Forderungen wie die der Polizeigewerkschaft werden seit Bestehen der Bundesliga an uns herangetragen. Das ist unverständlich, weil die Vereine nicht nur als Steuerzahler, sondern vor allem in sportpolitischer und gesellschaftlicher Hinsicht ihrer Aufgabe voll gerecht werden." gez. Susanne Jahrreiss Kommunikation Frankfurt / Main, den 11.08.2008
12. Ford Köln Marathon: Über 21.000 Anmeldungen Köln (ots) - Mehr als 21.000 Anmeldungen gibt es knapp zwei Monate vor dem 12. Ford Köln Marathon, der am Sonntag, 5. Oktober 2008, stattfindet. Die begehrten Plätze für den Halbmarathon sind fast alle vergeben. Rund 10.000 Sportlerinnen und Sportler wollen die 21,1 Kilometer absolvieren. "Noch früher als im letzten Jahr wird der Halbmarathon in diesem Jahr ausgebucht sein", ist sich Race Director Harald Rösch sicher. Die Kölner Marathon-Macher haben bereits auf die steigende Nachfrage reagiert und das Teilnehmerlimit um 1.000 auf 10.000 erhöht. Bei den Anmeldungen für den 12. Ford Köln Marathon rechnen die Organisatoren mit deutlich mehr als 10.000 Teilnehmern auf der 42,195 Kilometer lange Strecke. Auch die Anmeldezahlen für den Inline-Marathon sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Ford Köln Marathon ist mit seinen verschiedenen Laufwettbewerben - nach den beiden Citymarathons in Berlin und Hamburg - der drittgrößte Stadtmarathon in Deutschland und die größte Sportveranstaltung in Nordrhein-Westfalen. Zu den verschiedenen Wettbewerben in Köln zählen neben dem Marathon der Läufer der Marathon der Inlineskater, Halbmarathon, Kölschwalk, die Laufwertungen über 63 Kilometer (Marathon und Halbmarathon), Skaten und Laufen über 63 oder über 84 Kilometer und schließlich der Supermarathon über die "105 Kilometer von Köln". Die Ford-Werke GmbH ist bereits seit 1997 Titelsponsor des Kölner Erlebnismarathons, der im vergangenen Jahr mit über 750.000 Zuschauern zu den größten Sportveranstaltungen in Deutschland zählte. Weitere Sponsoren und Partner des Ford Köln Marathon sind unter anderen die Sparkasse KölnBonn, PUMA, SportScheck, RheinEnergie, Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), Schwarz Pharma, Koelnmesse, der Westdeutsche Rundfunk (WDR), Gilden Kölsch und die Stadt Köln. Weitere Informationen zum 12. Ford Köln Marathon im Internet: www.koeln-marathon.de, |