17.09.2008 - 13:10 Uhr
Photographen - Schlauer, kreativer, aufgeschlossener
Ob bei Festen, im Urlaub, beim Sport oder zu Hause - Photographieren gehört für die meisten Menschen zum Leben. Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, die der Photoindustrie-Verband in Auftrag gegeben hat, photographieren fast zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands über 14 Jahre mehr oder weniger oft.
Wer aber sind die Photobegeisterten, die nicht nur einmal im Jahr zu Weihnachten ein Bild der Familie aufnehmen, sondern ihr Leben mehr oder weniger intensiv mit der Kamera begleiten oder die das Photographieren als ernsthaftes Hobby betreiben? Die Photofans können sich freuen, denn sie gehören, nach Aussage der Studie, zu der Bevölkerungsgruppe, die im Schnitt eine höhere Schulbildung hat, zu den Besserverdienenden zählt und weniger häufig vor dem Fernseher sitzt. Außerdem sind die Photofans gute Freunde und keine Spaßbremsen, wie sich in den Antworten auf Fragen zu Wertvorstellungen und was im Leben für besonders wichtig gehalten wird, zeigt: Während der Bevölkerungsschnitt "Gute Freunde haben und enge Beziehungen zu anderen Menschen" zu 80 Prozent für wichtig hält, sind es bei den Photoamateuren 89 Prozent; bei "viel Spaß haben und das Leben genießen" liegen sie gar mit 64 Prozent zu 50 Prozent vorne. Noch stärker ist der Unterschied bei den Themen "Immer Neues erleben" beziehungsweise "Ein abwechslungsreiches Leben, immer neue Erfahrungen machen": Das halten 13 Prozent (55 zu 42 Prozent) beziehungsweise sogar 16 Prozent (54 zu 38 Prozent) der Photographierenden für wichtiger als diejenigen, die ohne Kamera durchs Leben gehen. Originaltext: Photoindustrie-Verband e.V.
Studie: Flirtfaktor Hund - am besten mit dem Golden Retriever
Beim Gassi gehen lässt es sich gut flirten. Am attraktivsten wirken Sie, wenn Sie einen Labrador oder Golden Retriever an der Leine führen. Wenige Flirtchancen dagegen haben Besitzer von Zwerg-Pinschern und Pudeln. Zu diesem Ergebnis kommt die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de in ihrem neuen LiebesTrendMonitor (4.500 Befragte).
Top3 Flirthunde
71 Prozent der Befragten finden Besitzer von Labradoren und Golden Retriever besonders attraktiv. Und jeder Zweite wirft ein Auge auf Dalmatiner-Herrchen und -Frauchen. Fast ebenso anziehend wirken Besitzer eines Deutschen Schäferhunds.
Terrier wirken nur bei Frauen sexy
Frauen mit Jack Russel Terrier wirken attraktiv - 45 Prozent aller Männer denken das zumindest. Dagegen würde nur jede dritte Frau mit einem Terrier-Herrchen flirten. Auch von Pudeln sollten Männer die Finger lassen: Nur jede zehnte Frau kann sich für Pudel-Herrchen begeistern.
Flirtkiller: Pitbull und Pinscher
Am wenigsten anziehend wirken Besitzer von Zwerg-Pinschern und Kampfhunden wie Pitbull, Rottweiler und Bullterriern aufs andere Geschlecht. Auch Mops-Besitzer finden nur 13 Prozent attraktiv.
Kommentar: Kennenlernen leicht gemacht
"Hunde ermuntern selbst Schüchterne zum Flirten. Schließlich muss man nicht lange über einen Gesprächseinstieg nachdenken, der Hund ist der ideale Eisbrecher. Über Rasse, Alter, Erziehung oder Stammbaum lässt sich leicht plaudern. Erstmal versteckt sich die Flirtabsicht hinter dem Interesse für den Hund. Man hat sofort eine gemeinsame Basis. Bei Sympathie kommen dann auch andere Themen zur Sprache", so Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de. Und der Anlass fürs erste Date ist schnell gefunden: Einfach zu einem gemeinsamen Spaziergang verabreden! Originaltext: ElitePartner.de
DLRG Bilanz: 2008 mehr tödliche Badeunfälle als im Vorjahr / 408 Menschen in den vergangen acht Monaten ertrunken
Unbewachte Badestellen an Binnengewässern erneut Unfallschwerpunkt. Todesfälle bei Kindern bis fünf Jahren rückläufig
Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Deutschland ist bis Ende August deutlich angestiegen. Insgesamt registrierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. bis zum Ende des Monats mindestens 408 Ertrinkungsfälle - 48 mehr als in den ersten acht Monaten des Jahres 2007. Insbesondere im Juli (79/ +27) und August (54/ +23) aber auch während des warmen Mai (63/ +23) sind 2008 deutlich mehr Menschen ertrunken.
Darüber hinaus berichteten die DLRG-Einsatzleitungen für die deutsche Nord- und Ostseeküste von zahlreichen Lebensrettungen. Mehrere Dutzend Badegäste und Urlauber konnten die Rettungsschwimmer in letzter Minute vor dem Ertrinken bewahren. Übereinstimmend erklärten sie, dass häufig die rote Flagge missachtet wurde, die ein absolutes Badeverbot signalisiert.
DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens dazu: "Entweder handeln die Menschen verantwortungslos, oder sie kennen die Bedeutung der Flagge nicht, obwohl dieses Signal seit Jahren das Baden verbietet. Darüber hinaus stellen wir beim Baden eine zunehmende Selbstüberschätzung und vermehrt leichtsinniges Verhalten bei Schwimmern und Wassersportlern fest".
Trotzdem gehörten die im Sommer von DLRG Rettungsschwimmern bewachten Badestellen an der Küste auch 2008 wieder zu den sicheren Badegewässern. Hier kam es nur zu neun tödlichen Badeunfällen, noch einmal zehn weniger als 2007. Auch in Schwimmbädern sank die Zahl noch einmal- dort ertranken nur 8 Menschen, fünf weniger als 2007. Stark angestiegen ist dagegen erneut die Zahl tödlicher Badeunfälle in Flüssen und Seen. Insgesamt ertranken an diesen - überwiegend unbewachten - Gewässern 311 Menschen, noch einmal 41 mehr als 2007. An Flüssen und Seen ereigneten sich damit mehr als drei Viertel aller Ertrinkungsfälle. In Kanälen und Hafenbecken ertranken 2008 drei Menschen, in Gartenteichen neun, in Gräben acht und an sonstigen Stellen 29.
Einen starken Anstieg der tödlichen Badeunfälle gab es in Bayern und Niedersachsen. In Bayern ertranken 86 Menschen (+25), in Niedersachsen 53 (+11) Menschen. Diese beiden Bundesländern rangieren daher in der Statistik auch auf den Plätzen eins und zwei, vor Nordrhein- Westfalen, mit 51 (-1) Ertrinkungsfällen. Die wenigsten Menschen ertranken in Bremen mit zwei (-2), im Saarland mit vier (-1) und in Thüringen mit 7 (+2) Fällen. Den stärksten Rückgang verzeichnete Sachsen-Anhalt, wo 2008 acht Menschen - neun Menschen weniger als 2007 ertranken.
Wie in den vergangenen Jahren ist auch 2008 der Großteil der ertrunkenen Personen männlich. 296 Männern stehen 109 Frauen in der Statistik gegenüber. Wie schon im vergangenen Jahr steigt jedoch der prozentuale Anteil der Frauen an den Ertrinkungsfällen. 2007 stellten sie 25,8%, in diesem Jahr bereits 26,7%.
Auch in der Altersverteilung zeigt sich das seit einigen Jahren zu beobachtende Bild mit sinkenden oder stagnierenden Unfallzahlen bei Kindern und Jugendlichen und deutlich steigenden Unfallzahlen bei älteren Menschen. So stieg die Zahl bei den über 50jährigen stark an - allein in der Altersklasse 51 bis 55 Jahre um 10 Fälle auf 33. Insgesamt stellen Personen über 50 Jahre 210 Ertrinkungsfälle - knapp über die Hälfte aller Todesfälle durch Ertrinken.
In der Altersklasse 0-5 Jahre ertranken 11 Kinder, bei Grundschülern bis 10 Jahre 13 Kinder. In diesen beiden Altersgruppen ist die Zahl der tödlichen Badeunfälle mit 24 damit im Vergleich zum Vorjahr (23) praktisch konstant geblieben. Dass die Zahl der ertrunkenen Grundschulkinder um sechs gestiegen ist, nimmt die DLRG jedoch erneut zum Anlass an Eltern und Schulen zu appellieren, die Schwimmausbildung der Kinder im Grundschulalter nicht zu vernachlässigen. Nur die Schulen sind in der Lage, Schwimmunterricht über alle Gesellschaftsschichten hinweg zu organisieren - dieser Verantwortung müssen sie sich in Zukunft wieder vermehrt stellen. Dennoch dürfen die Eltern bei der Schwimmausbildung ihrer Kinder nicht nur auf die Schulen zeigen, sondern sind gefordert, selbst aktiv zu werden. Darauf wies anlässlich des Weltkindertages am 20. September zuletzt der Arbeitskreis Frauen in der DLRG hin: "Der beste Schutz vor dem Ertrinkungen ist das Schwimmen lernen, hier sind die Eltern in einer besonderen Verantwortung. Die DLRG bietet in über 2000 Gliederungen Schwimmunterricht an." Originaltext: DLRG - Dt. Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Dr. Wolfgang Schäuble verleiht XY-Preis in Berlin / Auszeichnung für couragiertes Handeln gegen Kriminalität
Am Dienstag, 16. September 2008, verleiht Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble in Berlin den "XY-Preis - Gemeinsam gegen das Verbrechen". In diesem Jahr werden ausgezeichnet: Michael Pieper und Peter Dahnke aus Spangenberg, die zwei Kinderschänder überführten und dadurch den lang andauernden Missbrauch zweier Jungen stoppten; Irene Durukan aus Bad Aibling, die mutig in eine Schlägerei eingriff, das Opfer dadurch vor weiteren Schlägen rettete und den Haupttäter überführte, als sie ihm Monate später auf der Straße wieder begegnete. Spaziergängerin Daniela Hoff aus Krefeld erält den Preis, weil sie den schweren sexuellen Missbrauch an einem zehnjährigen Mädchen beendete und möglicherweise sogar einen Mord verhinderte. Durch das Programm der Veranstaltung führt XY-Moderator Rudi Cerne.
Bereits zum siebten Mal wird der vom ZDF und der Securitel 2002 ins Leben gerufene Preis, der unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers steht, vergeben. Die drei mit jeweils 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen für couragiertes Handeln gegen Kriminalität erhalten drei Personen oder Gruppen, die sich in beispielhafter Weise eingesetzt und Leben gerettet haben. Unterstützt wird der Preis von den HDI-Gerling Versicherungen.
In den vergangenen Jahren wurden bereits 25 Menschen, die durch ihr verant¬wortungsbewusstes und mutiges Handeln Verbrechen verhinderten, hilflose Opfer unterstützten oder dazu beitrugen, ein Verbrechen aufzuklären, geehrt. "Die Ver¬leihung des XY-Preises ist für mich jedes Mal eine ganz besondere Veranstal¬tung", so Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: "Wenn man sieht, wie die mit dem Preis geehrten Menschen sich verhalten haben, in Situationen, in denen es darauf ankam, das macht wirklich Freude."
Auch 2008 haben Zuschauer der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst", aber auch Angehörige oder Freunde der Opfer, preiswürdige Personen vorgeschlagen und Bewerbungen eingereicht. Zudem unterstützen die Polizeidienststellen die XY-Redaktion mit wertvollen Vorschlägen.
"Wenn eine Auszeichnung sinnvoll ist und sich in jeder Hinsicht lohnt, dann diese: Der "XY-Preis" stärkt in aller Öffentlichkeit Menschen, die sich um andere Men¬schen kümmern, wenn es nottut und vor allem Tapferkeit erfordert", sagt Hans Janke, stellvertretender Programmdirektor des ZDF. "Er hält es also mit der Tu¬gend, auf die unsere Gesellschaft angewiesen ist: Zivilcourage. Er schmückt seine Preisträger, aber auch die anhaltend nützliche und gefragte Sendung, aus der er - Eduard Zimmermann sei Dank - hervorgegangen ist."
Aus rund 100 Vorschlägen ermittelte die zehnköpfige Fachjury die diesjährigen Preisträger. Am Mittwoch, 1. Oktober 2008, 20.15 Uhr, werden die ausgezeichneten Personen in der Live-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" anwesend sein und über ihre mutigen Taten be¬richten. Originaltext: ZDF
GEO SAISON präsentiert die schönsten Städtereisen in Europa
Museen, Kultur, Shopping und Gourmetgenüsse - Europas Städte werden immer attraktiver und sind mit Bahn und Flieger besser denn je zu erreichen. So ist es nicht verwunderlich, dass laut Allensbach 45 Prozent der Deutschen im Laufe eines Jahres eine Städtereise unternehmen. Damit der Wochenendtrip mit Kulturstätten, Rundfahrten, Einkaufsmeilen und Restaurants im Schnelldurchlauf nicht in einen Zwei-Tage-Marathon ausartet, widmet GEO SAISON den Städtereisen in Europa eine ganze Ausgabe mit wertvollen Tipps und Informationen für den perfekten Kurzurlaub.
Neben Klassikern wie Istanbul, Wien, Potsdam oder Barcelona nimmt GEO SAISON den Leser mit auf Reisen durch Bergamo, Krakau, Edinburgh und Marseille, Orte, die von Reisenden oft links liegen gelassen werden und zeigt dabei charmante Details, die nicht in jedem Reiseführer zu finden sind.
Zusätzlich bietet die aktuelle Ausgabe von GEO SAISON ihren Lesern das Heft im Heft im Pocketformat: Die schönsten Städtetrips. Hier werden jeweils komprimiert auf die wesentlichsten Informationen und Tipps Berlin, Budapest, Mailand, Dresden, Salzburg und Paris vorgestellt.
Das aktuelle GEO SAISON hat einen Umfang von 140 Seiten, kostet 4,80 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.
Originaltext: Gruner+Jahr, GEO
|