|  Druckversion
 

 
 
Home
 
 
News
 
 
Kunst & Kultur
 
 
Reisen und Freizeit
 
 
Event´s & Veranstaltungen
 
 
Sport
 
 
Musik
 
 
Kino & Film
 
 
Stars & Sternchen - Klatsch & Tratsch
 
 
Wohnen & Einrichten
 
 
Bücher
 
 
Auto & Verkehr
 
 
Technik & Trend`s
 
 
Hund Katze Maus...
 
 
ONGURU klärt auf
 
 
Bildergalerien
 
 
Downloads
 
 
Gewinnen mit ONGURU
 
 
Kontakt
 
 
Impressum
 
 
AGB
 
 
Suche
 
 
Links & Partner aus Kunst & Kultur
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
auto pkw
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Bundesministerium für Senioren,Frauen und Jugend
 
 
Bundesministerium für Gesundheit
 
 

 
 
Bundesministerium für Justiz
 
 
bundesministerium für verkehr, bau und stadtentwicklung
 
 

 
 
Bundesministerium für Verteidigung
 
 

 
 
Bundesministerium für Finanzen
 
 

 
 
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
 
 
bund de steuerzahler schwarzbuch
 
 

 
 

 

Home : onguruklaertauf : Zeittypen : Zeittypen und die innere Uhr

Zeittypen und die innere Uhr

Zeit ist kostbar: Fast jeder würde gerne mehr als 24 Stunden am Tag zur Verfügung haben. Deshalb sollten wir die Zeit, die wir haben, gut nutzen, um berufliche und persönliche Ziele zu erreichen. Ob man diese Aufgaben auf gesunde Weise und mit großer Lebensqualität erledigt, oder auf ungesunde Weise und unter Stress, hat viel damit zu tun, wie man mit Zeit umgeht.

Um seine Zeit in Zukunft besser einteilen und nutzen zu können, sollte man vorher wissen, welcher Zeittyp man ist. Im Folgenden werden vier Zeittypen kurz charakterisiert: der Perfektionist, der Überlebenskünstler, der Hektiker und der Hilflose.

Mehr als 24 Jahre seines Lebens (ver)schläft der Durchschnittsdeutsche. Rund sieben Jahre verbringt er damit, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Fünfeinhalb Jahre lang sehen wir fern und fünf weitere Jahre lang machen wir nichts anderes als Essen. Zweieinhalb Jahre sitzen wir im Auto (davon stehen wir allerdings sechs Monate im Stau). Deutlich weniger Zeit verbringen wir mit unseren Kindern – gerade mal neun Monate unseres Lebens spielen wir mit ihnen. Dieselbe Zeit investieren wir auch in das Waschen und Bügeln oder den Weg zur Arbeit. Übrigens nehmen wir uns beim Sex fast acht Wochen fürs Vorspiel Zeit. Fürs Küssen bleiben leider nur noch zwei Wochen übrig – und unsere sexuellen Höhepunkte machen nur schlappe 16 Stunden aus.

Eines der geheimnisvollsten menschlichen Phänomene ist die innere Uhr. Sie strukturiert unser Leben auch ohne Licht und andere Einflüsse. In jedem Menschen ticken Billionen winziger Zeitmesser. Jede Körperzelle soll – davon gehen Wissenschaftler aus – über einen solchen verfügen. Alle diese winzigen Zeitmesser werden über ein Regelzentrum im Gehirn gesteuert. Es befindet sich direkt hinter dem Nasenrücken.
Das Regelzentrum ist mit der Augennetzhaut verbunden, die das Licht in unserer Umgebung misst. Auf diese Weise wird der Rhythmus der Außenwelt mit unserer inneren Uhr in Einklang gebracht.
Die innere Uhr steuert alle tageszeitlichen Vorgänge, die Ausschüttung von Hormonen und das Schlaf- und Wachverhalten.

Die Zeittypen:

1. Der Perfektionist:

Er plant viel mehr als andere und will alles unter Kontrolle haben. Delegieren ist für ihn ein Fremdwort. Chaos und Hektik treten bei ihm selten auf. Seine Leistung ist eher gering.

Tipps:
Weniger ist mehr: Wer zu viel plant, hat zu wenig Zeit zur Umsetzung.
Konzentration auf die Ergebnisse, nicht auf die Perfektion bei der Erledigung
Bei allen Erledigungen ein Zeitlimit setzen
Realistische Ziele setzen
Menschliche Belange Zeitplänen und Richtlinien vorziehen
Einfach mal loslassen
Nicht zu viel von sich und anderen erwarten


2. Der Überlebenskünstler:

Er plant wenig, ist großzügig bei seiner Arbeit, delegiert gerne und erledigt kaum etwas selbst. Eigentlich ist er recht zufrieden, hat wenig Stress, kaum Hektik und viel Zeit zum Leben. Beruflich bleibt er aber oft ein „looser“.

Tipps:
Durch Zeitpläne Struktur in den Alltag bringen
Alles schriftlich erledigen – konkrete Zeitfenster setzen
Flüchtige Unterbrechungen dürfen kein Anlass für Träumereien werden
Zeit für Privates begrenzen
Verpflichtungen und Verantwortung übernehmen
Unangenehmes sofort erledigen


3. Der Hektiker:

Er ist flexibel, plant kaum und erledigt alles in letzter Minute. Er arbeitet mehr als andere und gibt keine Arbeit ab. Sein größtes Problem ist die Selbstdisziplin.

Tipps:
Lebensprioritäten und Visionen zu Papier bringen
Geduld! Termine mit zeitlichem Vorlauf machen
Andere nicht mit zu vielen Terminen überschütten
Alles einen Gang langsamer machen
Listen mit Aufgaben der Reihe nach abarbeiten
Nur dringende Dinge erledigen
Zeit nehmen für Muße und Entspannung


4. Der Hilflose:

Er ist pflichtbewusst und will es jedem Recht machen. Er fühlt sich ständig unter Druck und hat Angst, Fehler zu machen.

Tipps:
Dinge selbst in die Hand nehmen
Nach neuen Wegen suchen, statt an Altbewährtem festzuhalten
Zwischenmenschliche Probleme nicht aufschieben
Ergebnisse vor Augen halten
Veränderungen können das Leben bereichern
Sich mehr zutrauen
Nein sagen lernen

Wie wir Zeit erleben

Doch allen Zahlen zum Trotz: Im Nachhinein erinnern wir uns oft eher an die kurzen schönen Stunden und nicht etwa daran, wie lange wir im Stau gestanden sind. Das liegt daran, dass wir Zeit ganz unterschiedlich empfinden.

Ein paar Beispiele:

Ältere Menschen erleben die ersten 18 Jahre ihres Lebens als genauso lang wie den Rest ihres Lebens. Egal ob die Befragten 60, 70 oder 80 Jahre alt sind.
Kinder haben noch gar kein Zeitempfinden. Sie leben ganz im Hier und Jetzt und können sich Zeit höchstens vorstellen, indem man ihnen sagt: „Bis Weihnachten musst du noch drei Mal schlafen.“
Bei Suchtpatienten im Entzug verlangsamt sich das Zeitempfinden um bis zu 50 Prozent.
In der Wahrnehmung eines Rauchers, der eine Rauchpause von 24 Stunden einlegt, verlängern sich 45 Sekunden auf eine Minute. Die verschobene Zeitwahrnehmung könnte auch ein Grund sein, weshalb sich abstinente Raucher besonders gestresst und nervös fühlen.

Wann was tun?

06:30 Uhr: Beginn der Aufwachphase.
Die innere Uhr tickt bei jedem Menschen anders. Beim Erwachen steigt die Körpertemperatur und die Konzentration an Sexualhormonen. Darum haben viele Menschen schon am Morgen Lust auf ein inniges Beisammensein.
Gegen die Müdigkeit am frühen Morgen hilft viel Licht im Schlafzimmer. Die Helligkeit aktiviert Hormone, die den Körper in Schwung bringen.

07:30 Uhr: Der Körper braucht jetzt Nährstoffe. Ein Frühstück ist jetzt das Beste. Zugeführte Kalorien werden nicht in Fett, sondern in Energie umgesetzt.

Gegen 8:00 Uhr ist es günstig, sich zu rasieren, weil das Blut um diese Uhrzeit am besten gerinnt.

Nach der morgendlichen Aufwachphase gehen Körper und Geist in den Wachbetrieb über. Puls und Blutdruck steigen stark, was allerdings für Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen gefährlich werden kann. Zwischen 09:00 und 10:00 Uhr passieren die meisten Herzinfarkte.

Um 10:00 Uhr ist das Kurzzeitgedächtnis in Höchstform. Die beste Zeit also, um auf Prüfungen zu lernen.

Um 11:00 Uhr hat der Mensch die besten Ideen. Jetzt ist also die perfekte Zeit, um komplexe Probleme zu lösen und anstrengende Gespräche zu führen.

Vier bis fünf Stunden nach dem Frühstück steigt das Hungerhormon Ghrelin rapide. Körperlich und geistig sinkt die Leistungsfähigkeit. Sämtliche Körperfunktionen werden von der Verdauung bestimmt.

Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr haben wir unser Mittagstief. Der Kreislauf wird instabiler und wir machen häufiger Fehler. Der Körper schüttet das Schlafhormon Melatonin aus. Ein kurzes Nickerchen in der Tagesmitte steigert die Produktivität am Nachmittag.

15:00 Uhr: Die nächsten Stunden sind besonders geeignet für körperliche Arbeit. Die Lungenaktivität, die Muskelkraft und die mentale Leistungsfähigkeit erreichen Spitzenwerte.

Der frühe Nachmittag ist auch ein günstiger Zeitpunkt für schmerzhafte Behandlungen. Betäubungsmittel wirken besser und das Immunsystem ist besonders stark. Ärzte vermuten, dass Schutzimpfungen am Nachmittag ihre größte Wirkung haben.

17:00 Uhr: Unser Körper geht langsam wieder in die Ruhephase über. Ein guter Moment für die Körperpflege. Zwischen 16:00 und 18:00 Uhr wachsen Nägel und Haare am besten nach.

Am späten Nachmittag können wir besonders gut Gefühle zeigen.
Ein gesteigertes Hitzeempfinden der Haut lässt vermuten, dass die Sinne nun besonders gut auf Reize ansprechen. Die Koordinationsfähigkeit unserer Körperbewegungen ist um diese Zeit besonders ausgeprägt.

19:00 Uhr – Zeit fürs Abendessen. Der Organismus verlangt nach neuer Energie. Jetzt ist auch genau die richtige Zeit, um ein kühles Bier zu trinken. Ab 19 Uhr baut die Leber den Alkohol besonders gut ab.

Pünktlich zu den Nachrichten sind wir noch einmal hellwach.
Jetzt verdaut der Organismus effektiv und baut Muskeln auf. Der Bizepszuwachs durch Bodybuilding ist am späten Abend besonders groß.

Ab 20:30 Uhr ist für Magen und Darm Ruhe angesagt. Wer jetzt noch isst, nimmt schnell zu und kann schlecht einschlafen, denn der Körper kann die Nahrung nicht mehr effektiv verdauen.

23:00 Uhr: Körper und Geist müssen zur Ruhe kommen. Wer jetzt noch einen Krimi liest, kann schlechter einschlafen.
Dank einer starken Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und einer deutlich spürbaren Temperaturabnahme schlafen die meisten Menschen gegen 00:30 Uhr ein.
Jetzt entstehen besonders viele Immunzellen, und unsere Haut regeneriert sich über Nacht. In den ersten Schlafzyklen sinkt der Körper in den Tiefschlaf und schüttet fast die gesamte Dosis an Wachstumshormonen aus. In den späteren Zyklen häufen sich die Traumschlafphasen, in denen das Tagesgeschehen verarbeitet wird.

Um 04:30 Uhr haben wir unseren absoluten Tiefpunkt. Wer jetzt arbeiten muss, macht viele Fehler.
Statistisch gesehen sterben in dieser Zeit die meisten Menschen.
Vorsicht auch beim Autofahren: Zwischen 02:00 und 05:00 Uhr morgens passieren die meisten Unfälle.


gez. B. Ru
Quelle: Welt der Wunder