Zukunftsaward 2007 - Der Preis für Trendpioniere Sensationelles Ergebnis beim Zukunftsaward 2007
ach einem sehr erfolgreichen Start in 2006 wurde der Zukunftsaward in 2007 nicht nur um zwei Kategorien erweitert, sondern bezog den gesamten deutschsprachigen Raum mit ein. Ob internationaler Konzern, selbstständiger Einzelunternehmer, Gemeinde, Verband oder studentische Initiative; aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren bis Ende April 2007 über 100 Bewerbungen in vier Kategorien eingegangen:
1. Beste Produktinnovation 2. Beste Dienstleistungsinnovation 3. Beste Soziale Innovation 4. Bester Prototyp
Unter den Bewerbern Big Names wie die Deutsche Bundespost, der Energieversorger EnBW, der Küchenhersteller Poggenpohl, das Hotel Vierjahreszeiten, der Baukonzern Hochtief, die Schreibwarenhersteller Pelikan und Senator oder die Verlagsgruppe Ueberreuter. Kleinere Verbände und Initiativen überraschten die hochkarätig besetzte Jury mit nicht weniger Erfindergeist und neuen Technologien. Die Innovationen reichten von futuristischen Wohn- und Arbeitskonzepten über Community-Plattformen der besonderen Art bis hin zu neuartigen Produkten und Dienstleistungen, die in dem Jahr insbesondere auf Energieeffizienz und Gesundheitsförderung setzen. Der ZukunftsAward liefert den Beweis: Die Kreative Klasse lebt! Und der Zukunftskongress stand zurecht unter dem Motto „Work-Life-Play“.
Ein Windsegel, ein Orchester, ein deutsches Traditionsunternehmen und eine Personalagentur sind die Preisträger des Zukunftsawards 2007
Ein Innovationspreis an ein klassisches Orchester und für ein Windsegel? Das Zukunftsinstitut um den renommierten Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx wäre nicht das Zukunftsinstitut, wenn es nicht wahre Trendpioniere im Fokus hätte.
Mit dem ZukunftsAward 2007 prämierte das Zukunftsinstitut am Dienstag, den 12. Juni 2007, bereits zum zweiten Mal die besten Lösungen, die aktuelle Trendentwicklungen strategisch in zukunftsfähige Angebote umzusetzen wissen. Das wichtigste Kriterium für diesen Innovationspreis ist der schlüssige Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Wandel und Marktantwort.
Die neunköpfige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hatte zuvor 29 Bewerber in die Endrunde des ZukunftsAwards 2007 gewählt und nominiert. Aber nur vier konnten den ZukunftsAwards 2007 für je eine Kategorie gewinnen.
Die Preisträger des ZukunftsAwards 2007
SkySails (Beste Produktinnovation)
Erfahrung Deutschland (Beste Dienstleistungsinnovation)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen (Beste Soziale Innovation)
Rodenstock „Informance“ (Bester Prototyp)
Die Begründung der Jury:
Die SkySails GmbH & Co. KG überzeugt mit einem Zugdrachensystem für die Handelsschifffahrt, das als Zusatzantrieb auf hoher See eingesetzt werden kann. Entsprechend den Megatrends Globalisierung, Mobilität und Neo-Ökologie werden der Schadstoffausstoß reduziert und gleichzeitig die Treibstoffkosten gesenkt. SkySails stellt damit weltweit erstmalig ein gewerblich einsetzbares effizientes und vollautomatisch gesteuertes Windantriebssystem für die Handelsschifffahrt zur Verfügung und lässt sich problemlos auf fast allen Frachtschiffen, Fischtrawlern sowie Superyachten einsetzen. (www.skysails.de).
Die FAZ berichtet am 9.12.07: Am 15.12.2007 nimmt die „MS Beluga Skysails“ ihren Dienst auf und geht auf Jungfernfahrt von Dänemark bis nach Amerika.
Erfahrung Deutschland ist deutschlandweit die erste online gestützte Vermittlungsplattform für Führungskräfte im Ruhestand. Immer mehr Unternehmen setzen auf das Know-how älterer Arbeitnehmer. Die Initiative Erfahrung Deutschland bietet 151.593 Jahre Führungserfahrung hoch qualifizierter Fachkräfte und vermittelt diese als Interimsmanager. Erfahrung Deutschland wird von den Partnern Commerzbank AG, Pfizer Deutschland, der HypoVereinsbank, der Otto Group, RWE, VVS und SAP unterstützt. Das Unternehmen entspricht vorbildlich den Megatrends Alternde Gesellschaft sowie Bildung, New Work und Globalisierung (www.erfahrung-deutschland.de).
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen hat im April 2007 ihren Standort verlegt und ist in die Gesamtschule Bremen Ost, ein Problemstadtteil, gezogen. Das Orchester ist bekannt für seine Ausflüge in andere Grenzbereiche, wie Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung oder Soziales – nun macht die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ernst mit einem neuen Kulturbegriff. Ein Weltklasse-Ensemble und eine Schule unter einem Dach – das ist einmalig. Kultur als Entwicklungsmotor einzelner Menschen, aber auch als Motor der Entwicklung von Gemeinschaften, wie dem Orchester, der Schule, dem Stadtteil oder der Stadtgemeinde. Die Megatrends New Work, Bildung, Individualisierung, Globalisierung und Gesundheit finden hier auf beeindruckende Weise Berücksichtigung (www.kammerphilharmonie.com).
Rodenstock hat mit dem Prototypen „Informance“ eine Brille geschaffen, die Optik und Elektronik in einzigartiger Weise miteinander kombiniert. Die futuristisch anmutende Sehhilfe projiziert mithilfe einer speziell entwickelten Optik relevante Daten, wie etwa Herzschlagfrequenz beim Sport oder Routenplanung bei der Reise direkt ins Sichtfeld - und das ohne Einschränkungen des binokularen Sichtfeldes. Was bisher James Bond vorbehalten war, wird alltagstauglich. Das Traditionsunternehmen Rodenstock setzt mit „Informance“ gleich auf mehrere Megatrends: Gesundheit, Mobilität, Globalisierung und Individualisierung (www.rodenstock.de).
Von links nach rechts: Albert Schmitt (Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen), Rainer Seßner, Rouven Daniel (beide Rodenstock), Franz Jentschke (Schulleiter der Gesamtschule Bremen Ost), Matthias Horx (Zukunftsinstitut) mit der Brille "Informance" von Rodenstock, Dr. Werner Müller (Rodenstock), Marcelo Crescenti (Der Handel), Stephan Wrage (SkySails), Steffen Haas (Erfahrung Deutschland), Heike Reuther (Zukunftsinstitut), Dr. Hermann W. Lackner (Erfahrung Deutschland)
Den Preis nahmen entgegen für:
SkySails: Stephan Wrage (Gründer von SkySails und Vorsitzender der Geschäftsführung)
Erfahrung Deutschland: Steffen Haas (Geschäftsführer Erfahrung Deutschland) und Dr. Hermann W. Lackner (Mitglied der Geschäftsleitung Erfahrung Deutschland)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Albert Schmitt (Geschäftsführer Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen) + Franz Jentschke (Schulleiter der Gesamtschule Bremen Ost)
Rodenstock: Dr. Werner Müller (Leiter Forschung und Entwicklung Brillengläser Rodenstock GmbH)