Olli Dittrich  Der gelernte Theatermaler und Musiker (Gitarre, Klavier, Schlagzeug) hatte schon etwa 1500 Live-Auftritte, diverse Schallplatten¬veröffentlichungen als Interpret, aber auch als Komponist und Texter für andere Künstler (unter anderem für James Last, An¬nette Humpe und die Prinzen) hinter sich, bevor er Anfang der neunziger Jahre zum Fernsehen kam. Zusammen mit Wigald Boning verkaufte Dittrich als einer der Doofen zirka 1,5 Millionen Tonträger und belegte mit den Alben "Lieder, die die Welt nicht braucht" und "Melodien für Melonen" wochenlang die Spitze der Charts im deutschsprachigen Raum. Seine Wandlungsfähigkeit als Schauspieler demonstrierte Dittrich in über hundert verschiedenen Figuren der Talk-Show-Parodie "Zwei Stühle – Eine Meinung", für die er zusammen mit Wigald Boning den Adolf-Grimme-Preis bekam. In den Kinofilmen "Frau Rettich, die Czerni und ich" (Regie: Markus Imboden) und "Late Show" (Regie: Helmut Dietl) sowie einigen Fernsehproduktionen bewies Olli Dittrich zudem, dass er als Schauspieler auch kom¬plexe Figuren glaubwürdig verkörpern kann. Die eigene Sendung war der nächste logische Schritt. "Olli, Tiere, Sensationen", von Olli Dittrich zusammen mit seinen Autoren selbst entwickelt, verbindet Dittrichs bisherige Arbeit zu einem neuen Konzept aus Comedy, Schauspielerei und Musik. Fernsehen: 20.11.1956 geboren 1991 – 1993 Premiere, zirka hundert improvisierte Sze¬nen mit Wigald Boning 1993 – 1998 RTL Samstag Nacht, 147 Sendungen. Selbst¬entwickelte Rubriken u.a. "Olliwood", "Explodiert", "Neues vom Spocht" Zusam¬men mit Wigald Boning "Zwei Stühle – Eine Meinung" "Der Neffe" (Gastauftritt, ZDF), Regie: Gabriele Zerhau seit 1998 Gestaltung und Moderation der Außenwette bei "Wetten dass...?" 1998 "Berühmte Paare der Weltgeschichte" mit Harald Schmidt (in der "Harald Schmidt Show") 1999 "Der letzte Zeuge – Der heilige Krieg" ZDF, Regie: Markus Fischer 2000 "Olli, Tiere, Sensationen", ZDF Kino: 1998 "Frau Rettich, die Czerni und ich", Regie: Markus Imboden. 1999 "Late Show", Regie: Helmut Dietl. Tonträger: "Modern Guy" (Album) unter dem Pseudo¬nym Tim. "Ein Abend wie früher" mit Susis Schlager¬sextett. Die Doofen: Single "Mief!" (Platz 1 der Charts), Alben "Lieder, die die Welt nicht braucht" (Platz 1 der Charts) Die Doofen: "Melodien für Melonen" (Top 5). Videoclips: "Happy New Year" (als Tim), Regie: Jeff Skinner für Limelight, London. "Mief!", "Jesus" (Die Doofen) Regie: Rudi Dolezal / Hannes Rossacher (DoRo) "Prinzessin de Bahia Tropical", "Zicke Zacke Tsatsiki", "Lach’ doch mal" (Die Doofen), Regie: Dolezal / Rossacher (DoRo). Im gleichen Jahr drehte DoRo (Videos u.a. für Queen, Michael Jackson und die Stones) ein Videofeature über Die Doofen: "Vier Fäuste für ein Halli-Hallo". Bühne: Ab 1973 Ungefähr 1500 Bühnenauftritte, meist als Musiker. Große "Tingel"-Erfahrung (Vom "Onkel Pö" bis zum Bierzelt) Bis 1993 Sänger und Conférencier der Kult-Schlager¬combo Susis Schlagersextett. Ab 1991 Solo-Auftritte als Komiker ("Quatsch Co¬medy Club", "Köln Comedy Festival" u.ä.) Stadion-Tournee mit den "Doofen", als Spe¬cial Guest von Bon Jovi. Theater-Tournee mit den "Doofen" (Deutsch¬land, Österreich, Schweiz) Preise: Bambi, Bayerischer Fernsehpreis, Goldener Löwe, Adolf-Grimme Preis, Goldene Europa, Goldene Stimmgabel, RSH-Gold, Deut¬scher Schallplattenpreis ECHO, Goldener Löwe, Goldene Romy (Österreich), VIVA-Comet, Golden Reel-Award (Tonträger, USA). Die Doofen gesamt: Acht Gold bzw. Platinauszeichnungen (Tonträger).
H.S. Quelle: ZDF |