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Home : technik_trends : colorfoto : Druckertinte und digitale Kameras

Druckertinte und digitale Kameras

Test und Bericht


Druckkosten senken – Billigtinten von Drittanbietern machen eine gute Figur
„Color Foto“ testet 11 Tintenpatronen / Fazit: Fremdtinten bieten fast die gleiche Druckqualität wie Originalprodukte / Kostenersparnis bis zu 50 Prozent / „Color Foto“-Tipp: Bei Epson-Druckern machen Billigtinten keinen Sinn
     
           
Tintenstrahldrucker werden immer preiswerter, die Kosten für die Tinte dagegen sind unverändert hoch. Besonders der Ausdruck von Fotos macht sich schnell im Geldbeutel bemerkbar. Viele Anwender greifen daher auf Produkte von Drittanbietern zurück. Doch wie ist es um die Haltbarkeit und Druckqualität der Billigtinten bestellt? „Color Foto“, das Magazin für digitale und analoge Fotografie, hat in seiner neuen Ausgabe (Heft 10/2005) elf Farbpatronen einem Qualitäts-Test unterzogen. Das Ergebnis: Viele Billigtinten von Fremdanbietern drucken fast genauso gut wie die Originale. Die Druckkosten lassen sich dabei um bis zu 50 Prozent senken.

In einem Canon-Printer machen die Tintenpatronen von Pelikan und Compedo eine ebenso gute Figur wie die Originaltinte. Nutzer erzielen hier beim Fotodruck die gleiche Bildqualität, zahlen aber nur rund halb so viel wie für ein Produkt des Druckerherstellers. Sogar mehr als 50 Prozent lassen sich mit einer Farbkartusche von Peach einsparen. Einziges Manko ist ein leichter Farbstich, der sich aber vor dem Ausdruck am Rechner korrigieren lässt. „Color Foto“ rät: Nur wer Wert auf optimale Lichtbeständigkeit legt, sollte zur Originaltinte greifen.

Für einen Drucker von Hewlett-Packard (HP) ist die erste Alternative zur Originaltinte eine Patrone von Peach. Kunden sparen die Hälfte, müssen aber auch hier einen – korrigierbaren – Farbstich in Kauf nehmen. Ohne Farbkorrekturen am PC kommen Anwender mit einer Pelikan-Patrone aus, deren Ergebnisse beim Fotodruck kaum von denen der HP-Tinte zu unterscheiden sind. Allerdings fällt die Kostenersparnis gegenüber dem Originalprodukt mit etwa 15 Prozent wesentlich geringer aus als bei den anderen Testkandidaten.

„Color Foto“-Tipp: Während Nutzer von Canon- und HP-Druckern mit Tintenpatronen von Drittanbietern qualitativ hochwertige Ausdrucke erzielen, sind für Epson-Drucker Fremdtinten nicht zu empfehlen. Denn entweder passen die getesteten Patronen nicht richtig in die entsprechende Halterung oder haben bereits nach kurzer Zeit mit verstopften Düsen zu kämpfen.





Ausstattung Top – Autofokus Flop: Acht digitale Kompaktkameras im „Color Foto“-Test
„Color Foto“ testet acht Modelle mit vier, fünf und acht Megapixel ab 140 Euro / Fazit: Viele nutzwertige Extras, aber Schwächen beim Autofokus / Olympus µ-Digital 800 und Kodak Easyshare V550 sind „Color Foto“-Testsieger
     
           
Digitale Kompaktkameras werden immer beliebter. Die Minis sind nicht nur äußerst praktisch, sondern auch preislich attraktiv. Doch wie viel Leistung bekommt der Käufer für sein Geld? „Color Foto“, das Magazin für digitale und analoge Fotografie, testet in seiner neuen Ausgabe (Heft 9/2005) acht aktuelle Modelle mit vier, fünf und acht Megapixel ab 140 Euro. Das Fazit: Die Hersteller integrieren immer mehr nützliche Details wie einen Spritzwasser-Schutz oder eine Lösung für Bilder ohne Blitz bei wenig Licht in ihre Kompakten. Der großer Schwachpunkt ist aber der Autofokus, der bei zahlreichen Kameras zu langsam arbeitet.

„Color Foto“-Testsieger sind die Olympus µ-Digital 800 und die Kodak Easyshare V550. Das Gehäuse der Olympus (rund 280 Euro), der einzigen 8-Megapixel-Kamera im Test, ist hochwertig verarbeitet und wetterfest. Ambitionierte Fotografen freuen sich über zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, unerfahrene Nutzer über Tipps via Hilfetaste. Bei schlechten Lichtverhältnissen kommt die sogenannte „Bright-Capture“-Technik zum Einsatz, die dafür sorgt, dass die Bilder sogar im Stockdunkeln gut zu erkennen sind. Abzüge gibt es für das zu hohe Rauschen bei ISO 400. Die meisten Punkte und damit auch den alleinigen Testsieg kostet die Kamera allerdings der langsame Autofokus.

Die Kodak (rund 330 Euro) dagegen zeigt sich gerade beim Autofokus von ihrer besten Seite. Darüber hinaus besticht das 5-Megapixel-Modell durch seinen hochauflösenden Monitor – zusammen mit der Samsung Digimax i5 (etwa 280 Euro) hat die Kodak das beste Display aller Testkandidaten zu bieten. Weitere Pluspunkte vergeben die „Color Foto“-Experten für die hochwertige Verarbeitung und die übersichtliche Menügestaltung. Die Auslöseverzögerung ist mit 0,53 Sekunden keineswegs optimal, aber immerhin noch die schnellste im Testfeld.

Preisbewusste Nutzer bekommen mit der HP Photosmart M23 bereits für rund 140 Euro eine Kamera mit hochwertiger Bildqualität. Mit den geringen Einstellungsmöglichkeiten kann das 4-Megapixel-Modell ambitionierte Fotografen allerdings kaum zufrieden stellen.







H.S.
Quelle Orginaltext:
colorfoto.de